Daten und Begebenheiten aus der Chronik des Schützenvereins

1908

Vereinsgründung und erstes Schützenfest

Gründung und erstes Schützenfest, zusammen mit dem Fest des Kriegervereins. Kauf eines Zeltes. Die alte Fahne des Kriegervereins ist Vereinsfahne.

1908

1909

Mitgliederwachstum

Der Verein hat 91 "aktive" Mitglieder.

1914

Erstes eigenständiges Fest

feiert der Verein erstmalig sein Fest allein.

1914

1915 - 1921

Zwangspause durch den Ersten Weltkrieg

Die Schützenfeste fallen wegen des 1. Weltkrieges aus. Der Verein ruht. - Aus den Folgejahren fehlen dem Verein die Protokolle und Festberichte. Einige Daten sind aus den Kassenabrechnungen rekonstruierbar.

1921 - 1923

Wirtschaftliche Inflation

Inflationäre Entwicklung macht sich bemerkbar.

1921 - 1923

1923

Festausfall durch Inflation

fällt das Schützenfest deswegen aus.

1927 - 1928

Neue Beiträge und Königsprämie

Als Jahresbeitrag werden 5,50 Mark erhoben, einschl. 2,-Mark "Zuggeld", welches die Mitmarschierenden zurückerhalten. Der König erhält eine Prämie von 50,-Mark.

1927 - 1928

1930

Kassensturz trotz Festverlust

"Verlust beim Feste" 123,90 Mark; das Kassenvermögen beträgt am Jahresabschluss aber immer noch 916,- Mark.

1931

Weltwirtschaftskrise und Festausfall

Arbeitslosenzeit. Das Fest fällt aus. Es gehen nur 11,-Mark Beiträge ein. Die Gelder auf dem Bankkonto werden "aufgewertet", sodass am Ende des Jahres 1.155,--Mark in der Kasse sind.

1931

1934

Einführung des Geck-Schießens

Ein "Geck" wird von den Jugendlichen ausgeschossen.

1936 - 1939

Erfolge beim Bundesschießen

Der Verein nimmt am Bundesschießen erfolgreich teil.

1936 - 1939

1939

Das letzte Fest vor dem Zweiten Weltkrieg

Letztes Schützenfest vor dem Kriege.

1945

Auflösung durch die Alliierten

Auflösung des Vereins auf Anordnung der Militärregierung.

1945

1949

Wiedergründung unter dem Namen "Heimatschutzverein".

Wiedergründung als Heimatschutzverein

1950

Festlegung des traditionellen Festtermins

Der Verein hat 236 Mitglieder. Es wird festgelegt, das Fest traditionsgemäß wieder am 2. Wochenende im Juli zu feiern.

1950

1951

Gemeinsames Jubiläumsfest und erster Jungkönig

Der MGV "Cäcilia" besteht 60 Jahre. Man feiert ein gemeinsames Fest. Samstag und Sonntag gehört dem Gesangverein. Montag ist das Fest des Schützenvereins. Erstmalig "Jungkönig" - Schießen.

1952

Beginn des Preisschießens bei Höfers

und folgende Jahre "Preisschießen" bei Höfers.

1952

1953

Schützenplatzkauf und neue Vereinsordnung

Neue Satzung und Festordnung. Das Schützenplatz-Gelände wird gekauft und planiert. Hubert Hellekes "Beauftragter des Vereins im Kuratorium Jugendheim" und "Berater" des Vorstandes. "Winterfest" am Großsamstag.

1954

Vogelschießen aus dem Zelt bei Dauerregen

Das Zelt von Piehlau, Listernohl wird an das Jugendheim angesetzt. Kein Festzug, "da sintflutartiger Regen". Man schießt aus dem Zelt heraus auf den Vogel.

1954

1955

Beitritt zu den Schützenbünden

Anschluss des Vereins an "Kreisschützenbund" und "Sauerländer Schützenbund", Jahresbeitrag auf 12,-DM festgelegt. 173 Mitglieder.

1956

Planung des Gefallenen-Ehrendenkmals

Schützen-Vorstand arbeitet mit Gremium zur Errichtung eines Gefallenen-Ehrendenkmals. Die Einweihung desselben erfolgt am Volkstrauertag 1957.

1956

1957

Einführung der Mützenpflicht

Tragen der Schützenmütze wird Pflicht.

1958

50-jähriges Jubiläum und Hallenbau-Projekt

"Hubertusplatz" gekauft und hergerichtet ("Lagerfeuer"). Projekt Schützenhallen-Bau. Jubiläumsschützenfest nach 50 jährigem Bestehen mit 16 Gastvereinen. 53 Neueintritte.

1958

1959 - 1960

Einweihung der neuen Schützenhalle

"Richtfest" der Schützenhalle am 14.Juni. Nach vielen intensiven Arbeitseinsätzen der Vereinsmitglieder kann die Einweihung am 1. Mai erfolgen. Die Kosten werden mit 80.879,-DM beziffert( erster Kostenvoranschlag war 45.000,-DM). Die Mitglieder brachten 11.300,- DM an Sonderbeiträgen auf. Der "Förderverein" erwirkte 28.964,-DM an Spenden und vermerkt dabei "einige ungenannte Spender".

1961

Bestuhlung für die Halle

Anschaffung von 450 Stühlen durch weitere Spenden.

1961

1962

Hallen-Mobiliar und sportliche Zwischennutzung

Tische und Bänke kommen in die Halle. Die Kosten des Mobiliars betragen 16.263,-DM. Einige Jahre wird die Halle zum Hallentennis genutzt. Deswegen war sie ursprünglich mit Dusche und Umkleideraum eingerichtet worden. Nach anfänglicher Nutzung versiegt in den nachfolgenden Jahren diese Einnahmequelle für den Verein.

1963

Dienstjubiläum und neuer Ehrenadjutant

Schützenadjutant Heinrich Meckel tritt nach 25 Jahren zurück und wird zum "Ehrenadjutant" ernannt.

1963

1964

Neue Umluft-Heizung und Vereinsfahne

Der "Förderverein" wird erneut tätig und beschafft 25 Tsd. DM für Verbesserungen an der Halle, u.a., Umluft-Heizung. Eine neue Fahne wird angeschafft. Das Schützenfest fand ausnahmsweise- wegen der Umbauarbeiten- im September statt.

1965

Große Jubilarehrung

Es können 51 Jubilare ausgezeichnet werden (erste Ehrung seit 1958).

1965

1966

Enttäuschung ohne Schausteller

Der Schausteller lässt den Verein im Stich, die Jugend ist enttäuscht.

1967

Abschied von Theo Eberts und Dachreparatur

Der "Ehrenvorsitzende" Theo Eberts, 24 Jahre (bis 1958) im Vorstand gewesen, verstirbt. Pläne zur Erweiterung der Schützenhalle. Das Dach muss mit hohem Kostenaufwand unter Zuhilfenahme eines Darlehens repariert werden.

1967

1968

Kleines Jubiläum und Ehrung der Mitbegründer

Ein "Kleines Jubiläum" mit 3 Gastvereinen. Die Festmusik gestaltet die Meggener Knappenkapelle. Es können noch 7 der Mitbegründer des Vereins für 60 jährige Vereinstreue ausgezeichnet werden. Der 90jährige August Alfes erscheint noch mit "Gründer-Mütze".

1970

Herbstfest mit Tombola

Es findet ein "Herbstfest" mit Verlosung statt.

1970

1972

Endgültige Schuldenfreiheit

In der Generalversammlung wird verkündet: Die jahrelangen Schuldenlasten sind endgültig getilgt.

1973

Gründung der Schießsport-Gruppe

Es wird eine Schießsport-Gruppe gegründet. In zwei Generalversammlungen werden Pläne zur Erweiterung der Halle erläutert. Mit großer Mehrheit stimmen die Schützen den Plänen zu. Sonderbeitrag von 3x50,-Mark beschlossen.

1973

1974 - 1975

Hallenerweiterung und neue Luftgewehr-Anlage

Erweiterungsbau der Schützenhalle. 1. große Tombola zugunsten des Hallenanbaus. Ein "Bauausschuss" leistet gute Arbeit. Die Sportschützen installieren eine Luftgewehr-Schießanlage im neuen Speiseraum.

1975

Ehrenamt am Volkstrauertag

Der Schützenverein übernimmt es, am Volkstrauertag die Opfer der Kriege durch eine Kranzniederlegung am Ehrenmal zu ehren. Jubilarehrung wird künftig jährlich vorgenommen.

1975

1976

Vorstandswechsel zu Otmar Kaiser

Die "Ära Hellekes" wird "Geschichte". Otmar Kaiser wird 1. Vorsitzender, H. Hellekes "Ehrenvorsitzender".

1977

Abschied von Franz Büchte und Beitragserhöhung

Franz Büchte scheidet nach 28 Jahren aus dem Vorstand und wird mit dem Orden "für besondere Verdienste" ausgezeichnet. Nach erneutem Anlauf setzt der Vorstand die Beitragserhöhung auf DM 20,- durch.

1977

1978

70-jähriges Bestehen und Kaiserschießen

Im 70. Jahr seines Bestehens beschließt der Verein einen neuen Festplan. "Kleines Jubelfest" mit 4 Gastvereinen und Kaiser-Schießen. Der Vorstand erhält weitere DM 50000,- zur Ausgabe für Umbauten und Verschönerungsmaßnahmen in der Halle bewilligt.

1979

Zweite große Hallen-Tombola

2.große Tombola.

1979

1980

Premiere der Karnevalsgruppe

Erstes Auftreten der "Karnevalsgruppe". Neue Schießordnung. Teilnahme am "Bundesschützenfest" in Olpe.

1982

Gemeindeweites Treffen der Schützenvorstände

Der Vorstand erarbeitet eine "Aufgabenverteilung für Vorstandsmitglieder", arrangiert das Treffen der Vereinsvorstände der Schützenvereine in der Gemeinde Kirchhundem zum Erfahrungsaustausch und bereitet das Jubiläumsfest 1983 vor.

1982

1991

Sanierung des Hallendachs durch die Firma Hoesch

Restaurierung unserer Schützenvereins-Fahne durch die Firma Fahnen-Fleck in Pinneberg. Die Kosten i.H.v. 1.600,-- DM belasteten aufgrund einer Spende die Vereinskasse nicht. Aus 3 eingereichten Hallendachsanierungsvorschlägen gab der Schützenvereinsvorstand der Firma Hoesch den Zuschlag. Die Baumaßnahmen wurden nach dem Schützenfest begonnen. Die Fertigstellung erfolgte rechtzeitig vor der 100-jährigen Jubiläumsfeier des MGV Cäcilia. Die Kosten dieser Baumaßnahme betrugen 109.200,-- DM. Finanziert wurde diese Maßnahme durch Beitragsvorauszahlungen von etlichen Vereinsmitglieder für 5 oder 10 Jahre, den Zuschuss der Gemeinde Kirchhundem v. 36.000,-- DM sowie ein zinsloses Privatdarlehen von 40.000,-- DM.

1992

Konzert von Ambros Selos und erste Schützenfest-Zeitung

Am 2. Mai 1992 war die durch Funk und Fernsehen weltbekannte Tanzband Ambros Selos zu Gast beim Schützenverein. Leider kam ein Großteil der begeisterten Zuschauer aus anderen Orten des Kreises Olpe und Siegen. Der Abend was nicht nur aus Sicht der Gäste ein voller Erfolg, auch der Kassierer meldete tiefschwarze Zahlen (10.400,-- DM), galt es doch das für die Hallendachsanierung aufgenommene Darlehen schnellst möglich zu tilgen. Aufgrund der Querelen und der mangelhaften Berichterstattungen der Presse in den vergangenen Jahren erschien zum Schützenfest erstmals die „Welschen Ennester Schützenfest-Zeitung“, die in Welschen Ennest und den Nachbarorten dank Sponsoring der ortsansässigen Gewerbebetriebe kostenlos an alle Haushalte verteilt werden konnte. Die Verklinkerung der Stirnseite der Schützenhalle wurde in Angriff genommen und kostete 25.583,-- DM.

1992

1993

Über 400 Mitglieder und Ablehnung des ökumenischen Gottesdienstes

Die Anfrage des Vorstandes, die Schützenmesse am Schützenfest-Sonntag als ökumenischen Gottesdienst zu feiern, wurde vom Erzbistum Paderborn abgelehnt. Erstmals hat der Mitgliederstand mit 405 Vereinsmitgliedern die 400-Marke überschritten.

1994

Höheres Schießgeld und Hallen-Modernisierung

2. Tanzveranstaltung mit „Ambros Selos“ am 07. Mai 1994. Erhöhung des Schießgeldes für den Jungschützenkönig von 100,-- DM auf 250,-- DM. Erneuerung der Fensterfront in der großen Halle sowie Eingangs- und Notausgangstür.

1994

1995

Abschied von Hartmut Engel und erstes Kinderschützenfest

Nach 23 Jahren Vorstandsarbeit wird Ortsheimatpfleger Hartmut Engel in der Generalversammlung verabschiedet. Bayrischer Abend am 06.05.1995 mit den „Erdinger Musikanten“; Kinderschützenfest am 26.08.1995 mit Unterstützung der KLJB.

1996

Karnevals-Kooperation und Einführung der Korporalschaften

Erstmalige gegenseitige Mithilfe (Festbewirtschaftung) bei den Karnevalsveranstaltungen der Schützenvereine Hofolpe-Heidschott und Welschen Ennest. Showabend am 27. April 1996 mit den „Isarthaler Hexen“; Erstmals wird das Schützenfest unter Beteiligung der 4 gegründeten Korporalschaften gefeiert.

1996

1997

Aufstockung des Offizierkorps und neuer Zapfenstreich-Termin

Die Generalversammlung trägt der Gründung der 4 Korporalschaften Rechnung und beschließt, das Offizierkorps um 2 auf 4 Zugoffiziere aufstocken. Gem. Generalversammlungsbeschluss wird der Zapfenstreich auf Schützenfest von Freitag auf Samstag verlegt. 2. Kinderschützenfest am 16.08.1997 unter Beteiligung der KLJB.

1998

Johannes Heimes wird Hauptmann und neuer Parkettboden

Heiner Ochsenfeld legt sein Vorstandsamt als Hauptmann in der Generalversammlung 1998 nieder. Als neuer Hauptmann wird Johannes Heimes gewählt. Lt. Generalversammlungsbeschluss soll nunmehr alle 5 Jahre ein Kaiserschießen stattfinden. Die Schützhalle erhält einen neuen Fußboden (Parkett; im Thekenbereich Fliesen; Kostenaufwand: 118.680,-- DM). Erstmals wird auf Schützenfest-Samstag der Sternmarsch der Korporalschaften unter Beteiligung von jeweils einer Musikkapelle/Tambourcorps durchgeführt.

1998

1999

Satzungsänderung für Jungschützen

Lt. Generalversammlungsbeschluss wird das Alter der Jungschützen auf 23 Jahre angehoben (Satzungsänderung).

2000

Mathias Weiskirch übernimmt Vorsitz und großes Kohlenmeiler-Projekt

Nach über 30-jähriger Vorstandstätigkeit (davon zuletzt 15 Jahre als 1. Vorsitzender) stellt sich Peter Kaiser in der Generalversammlung nicht mehr zur Wiederwahl. Zu seinem Nachfolger wählen die anwesenden Schützenbrüder Mathias Weiskirch. Als Dank und Anerkennung für seine geleistete Arbeiten wird Peter Kaiser zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Vom 1. bis 10. September 2000 brennt der Schützenverein Welschen Ennest einen Kohlenmeiler ab. Mehr als 130 freiwillige Helfer waren im Einsatz, um den Meiler mit über 50 Raummeter Holz zu beschicken, Zelte und Stände aufzubauen und 10 Tage lang die Gäste zu betreuen. Der Schützenverein nimmt am Jubiläumsschützenfest in Würdinghausen sowie am Kreisschützenfest in Elspe teil.

2000

2001

Großinvestitionen für Heizung und Toiletten

Anlässlich der geplanten Bauarbeiten (Heizungsneubau, Schützenplatzbefestigung und Neubau der Damentoilette) findet am 02.11.2001 eine außerordentliche Generalversammlung statt. Die Versammlungsmitglieder geben dem Vorstand grünes Licht for die Investitionen von insgesamt 350.000,-- DM. In diesem Jahre nimmt der Verein am Schützenfest in Nettelstädt sowie am Bundesschützenfest in Schmallenberg teil.

2002

Vatertags-Highlight mit Alphornbläsern

Gemeinsam mit der SGV-Abteilung Welschen Ennest wird ein zünftiger Vatertagsfrühschoppen veranstaltet. Als musikalische Attraktion wurden die Alphornbläser aus dem Oberallgäu engagiert, und so wurde dieser Frühschoppen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Arbeitskreis 100-jähriges Jubiläum 2008 wird gegründet.

2002

2003

Jubiläumsbesuche in Marmecke und Rahrbach

Teilnahme an den Jubiläumsschützenfesten in Marmecke und Rahrbach.

2004

75 Jahre Sauerländer Schützenbund

Teilnahme am Jubiläumsschützenfest in Brachthausen-Kohlhagen und an der 75-Jahr-Feier des Sauerländer Schützenbundes in Medebach.

2004

2005

Gastbesuch in Benolpe

Teilnahme am Jubiläumsschützenfest in Benolpe.

2006

Thomas Will wird Kreisvizekönig

Teilnahme am Kreisschützenfest (22. – 24.09.2006) in Attendorn - Ennest. Unser amtierender Schützenkönig Thomas Will nahm am Wettbewerb um den Titel des Kreiskönigs teil und wurde Kreisvizekönig.

2006

2008

Das große 100-jährige Vereinsjubiläum

Das Jahr stand ganz im Zeichen unseres 100-jährigen Jubiläums: Der anlässlich des 100-jährigen Bestehens vom Vorstand aufgelegte Bildband „Welschen Ennest und sein Schützenverein“ wurde Anfang Mai 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt. Der über 200 Seiten starke Band fand reißenden Absatz, so dass er bereits nach einer Woche ausverkauft war und nachgedruckt werden musste. Über 1000 Schützen, Majestäten und Musiker beteiligten sich am großen Jubiläumsfestzug am Samstag, den 12. Juli 2008. Schirmherr des Festes, Abt Benedikt Lindemann, war extra aus Jerusalem angereist, um am Sonntag die Schützenmesse als Pontifikalamt zu zelebrieren. Der Ehrenvorsitzende Peter Kaiser wurde für sein großes Engagement durch Matthias Baumeister und Christian Schulte vom Kreisschützenbund Olpe mit dem „Orden für hervorragende Verdienste um das Schützenwesen“ ausgezeichnet. Das gesamte Jubiläum wurde durch den Profi Klaus Keimer (jahrelanger Kameramann beim ZDF) in Bild und Ton festgehalten und auf DVD gepresst, welche im Herbst während eines Frühschoppens vorgestellt und begeistert angenommen wurde.

2009

Kreisschützenfest in Schönau

Teilnahme am Festzug des Kreisschützenfestes in Schönau am 20.09.2009.

2009

2010

Schneeräumung auf dem Hallendach und neuer Hauptmann

Durch die starken Schneefälle im Winter war das Dach der Schützenhalle – wie so viele Dächer im Sauerland – stark einsturzgefährdet. Der Vorstand veranlasste daher die Räumung der Schneemassen vom Dach, sodass die Karnevalsrevue wie geplant durchgeführt werden konnte. Das Schützenfest 2010 stand erstmalig unter der Leitung des neu gewählten Hauptmanns Christian Martel, der Johannes Heimes nach 12 Jahren an der Spitze des Offizierkorps ablöste.

2011

Toilettenrenovierung und Bewirtschaftung des 5er-Treffens

Teilnahme am 90-jährigen Jubiläum des Tambourcorps Hofolpe am 08.04.2011. Renovierung der Herrentoilette im Jugendheim durch das Offizierkorps und weitere Schützenbrüder. Bewirtschaftung des 5er-Treffens der Musikvereine durch Vorstand, Offiziere, Schützenbrüder und Marketenderinnen in Brachthausen am 29.10.2011.

2011

2012

Wachwechsel im Vorsitz zu Otto Richard Schmidt und neuer Metallzaun

Nach jeweils beinahe bzw. über 30-jähriger Vorstandstätigkeit stellen sich der 1. Vorsitzende Mathias Weiskirch und der 1. Kassierer Horst Baumhoff in der Generalversammlung nicht mehr zur Wiederwahl. Zum Nachfolger des 1. Vorsitzenden wählen die anwesenden Schützenbrüder Otto Richard Schmidt. Als Dank und Anerkennung für die geleisteten Arbeiten werden Mathias Weiskirch zum Ehrenvorsitzenden und Horst Baumhoff zum Ehrenmitglied ernannt. Darüber hinaus wurden Mathias Weiskirch und Horst Baumhoff im Rahmen des Schützenfestes 2012 mit der dritten und damit höchsten Ordensstufe des Sauerländer Schützenbundes für hervorragende Verdienste geehrt. Die Orden wurden persönlich überreicht durch Kreisoberst Martin Tillmann, den stellvertretenden Kreisgeschäftsführer Christian Schulte und Beiratsmitglied Johannes Behle. Teilnahme am Kreisschützenfest in Altenhundem. Abriss des alten Holzzauns am Schützenplatz und Neubau eines dauerhaft haltbaren Metallzauns.

2013

Einführung von Kaiseroffizieren und neue Zapfanlage

Erstmalig Kaiseroffiziere gewählt, die dem jeweiligen Kaiser zur Seite stehen. Eine Woche vor Schützenfest wurde eine neue "Python"-Zapfanlage installiert, da die alte Anlage bei der turnusmäßigen Routinereinigung dauerhaft beschädigt wurde.

2013

2014

Beitragserhöhung und Veto gegen Jugendheim-Kauf

Beitragserhöhung um EUR 10,- für Schützen und EUR 5,- für Jungschützen wurde beschlossen. Restaurierung der Vereinsfahne abgeschlossen. Teilnahme am 110-jährigen Schützenfest des Nachbarvereins Rahrbach-Kruberg. Teilnahme am Bundesschützenfest in Rüblinghausen. In einer außerordentlichen Generalversammlung stimmen die Mitglieder gegen den Erwerb des Jugendheims.

2015

Vakanz im Vorsitz

Der amtierende 1. Vorsitzende Otto Richard Schmidt stellt sich nicht zur turnusmäßigen Wiederwahl. Die Position des 1. Vorsitzenden bleibt bis auf weiteres vakant.

2015

2016

Axel Scheele wird Vorsitzender und Start der Hallenumbauten

Axel Scheele wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Umfangreiche Renovierungs- und Umbauarbeiten in der Schützenhalle stehen an und beginnen mit der Errichtung einer modernen und barrierefreien Herrentoilette sowie dem Umbau des Eingangsbereiches, wodurch zusätzlicher Lagerraum entsteht.

2017

Neue Hallendecke für bessere Akustik

Die gesamte Innendecke der Schützenhalle wurde komplett erneuert. Die verbauten Deckenplatten tragen zu einer deutlichen Verbesserung der Hallenakustik bei.

2017

2018

Wasserschaden im Speisesaal und erster Kreiskönig Dennis Schmidt

Zum 110-jährigen Jubiläum des Schützenvereins wird der gesamte Thekenbereich renoviert und optisch aufgehellt. Kurz vor Beginn der damit verbundenen Bauarbeiten kommt es im März an der Rückwand des Speisesaals zu einem - vermutlich witterungsbedingten - Wasserschaden. Hierdurch laufen große Mengen Wasser in Küche, Speisesall und den von dort aus in die Schützenhalle, was u.a. zu Schäden am Parkettboden führt. Dennoch können die Schäden in der Halle rechtzeitig bis zum Beginn des Schützenfestes behoben werden.

Dennis Schmidt erringt im Jubiläumsjahr die Königswürde und wird im Rahmen des Kreisschützenfestes in Grevenbrück erster Kreiskönig des Schützenvereins Welschen Ennest e.V..

2020

Festausfall durch Corona-Pandemie

Das Schützenfest fällt aufgrund der Corona Pandemie aus.

2020

2021

Zweiter Festausfall und Holger Ochsenfeld wird Vorsitzender

Das Schützenfest fällt aufgrund der Corona Pandemie aus. Holger Ochsenfeld wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.

2022

Erfolgreiches Crowdfunding für neues Mobiliar

Im 114. Vereinsbestehen wird nach 60 Jahren das veraltete Mobiliar des Vereins ersetzt. Zum 94. Schützenfest wird das neue Mobiliar mit einem Investitionswert von über 45.000€ erstmals vorgestellt und in Gebrauch genommen. Das alte Mobiliar fand seinen neuen Platz in der Ukraine.

2022